Versteckspiel mit luftigem Picknick

Bild: Fischer Sauerländer
Bild: Fischer Sauerländer

Alexander Steffensmeier: Lieselotte versteckt sich (Fischer Sauerländer, Frankfurt am Main 2013, 32 Seiten, € 14,99, ab 4 Jahren)

Lieselotte mal wieder… Diese Kuh ist nicht zu bremsen: Die Tiere auf dem Bauernhof spielen verstecken, während die Bäuerin in der Küche am Werkeln ist. Dumm nur, dass alle guten Verstecke schon besetzt sind, denkt Lieselotte, und hat aber sogleich eine fantastische Idee: den Baum hinauf, da findet sie keiner! Plan geglückt, aber wie kommt kuh nur von da oben wieder runter? Ziege, Schweine und Hühner, die inzwischen gemerkt haben, wo Lieselotte gestrandet ist, versuchen zu helfen –
und am Ende sitzen alle hoch oben in den Ästen.

Schließlich gesellt sich – mehr unfreiwillig – noch die Bäuerin dazu und findet es im Wipfel gar nicht so ungemütlich. Die Picknickdecke ist ja schon da und die cleveren Hühner besorgen schnell Kaffeegeschirr und den Kuchen, den die Bäuerin vor ihrem Aufstieg gerade noch aus dem Ofen geholt hatte.

Die Rettung naht – irgendwann – in Form von Freund Postbote; aber eigentlich ist es doch wirklich schön im Baum, nicht nur wegen der Aussicht, sondern weil da jetzt auch die ganze Kaffeetafel aufgebaut ist. Bei guter Musik und angebundener Leiter versammelt sich also das gesamte Ensemble wieder in luftiger Höh‘.

Und wieder hat Alexander Steffensmeier ein kurzweiliges und amüsantes Abenteuer mit der manchmal etwas verplanten Lieselotte vorgelegt, bei dem es viel zu entdecken und viel zum Schmunzeln gibt. Die Welt mal aus einer anderen Perspektive betrachten – eben der Lieselotte-Perspektive – kann sicher nicht schaden!

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