Mauritius – Hamburg – Mauritius

Bild: Hanser
Bild: Hanser

Peter Schössow: Baby Dronte (Hanser, München 2008, 8. Auflage, 48 Seiten, € 14,90, ab 4 Jahren)

Käpt’n Horatio und seine Crew verdingen sich mit ihrem schon recht abgetakelten Schlepper, der Krautsand, im Hafen von Hamburg. Eines Tages laufen sie während eines Sturms auf Grund – was für ein Mist! Und die Reparatur soll unglaubliche neunundvierzigtausendachthundertsiebenunddreißig Mark und vierundsechzig Pfennige kosten – woher nehmen und nicht stehlen?! „Mauritius – Hamburg – Mauritius“ weiterlesen

Fine ist wieder da!

Bild: Tredition/Marco Mehring & Kerstin Falkenstein
Bild: Tredition/Marco Mehring & Kerstin Falkenstein

Marco Mehring: Max & Fine 2. Henri haut ab. Illustrationen von Kerstin Falkenstein (Tredition, Hamburg 2016, 196 Seiten, € 16,90, ab 5 Jahren)

Diese Fine! Nachdem sie in ihrem ersten Abenteuer den kleinen Bullen Max vorm sicheren Tod gerettet und mit seiner Mama Luise wiedervereinigt hatte, geht es im zweiten Teil, Henri haut ab, spannend weiter. In der Zwischenzeit ist so einiges passiert: Max und Luise wohnen jetzt in einer schönen neuen Scheune, die Fine und ihre Eltern mit dem „Traktor“, pardon: dem Bauern Karl für die beiden gebaut haben. Der Herr Karl ist jetzt auch gar kein „richtiger“ Bauer mehr, „Fine ist wieder da!“ weiterlesen

Hope for all

Bild: Tiberius Film
Bild: Tiberius Film

Hope for all. Unsere Nahrung – unsere Hoffnung (Regie: Nina Messinger; Österreich 2016 (Tiberius Film); 100 Minuten; seit 12. Mai im Kino)

Die Regisseurin und Buchautorin Nina Messinger präsentiert mit ihrem Crowdfunding-Projekt „Hope for all“ einen Mix aus Kochsendung, Ernährungsberatung und berechtigter Kritik an der Massentierhaltung. „Hope for all“ weiterlesen

Bücherputz I – Bücher spenden

Vor einiger Zeit habe ich hier erklärt, wie man mit Hilfe der Metasuchmaschine Eurobuch am effektivsten online nach seltenen und gebrauchten Büchern suchen kann. Jetzt geht es darum, was man sinnvollerweise mit den eigenen, nicht mehr benötigten Büchern tun kann. Verschiedene Möglichkeiten stelle ich nun in einer Serie vor und beginne mit dem Spenden von Büchern.

Bild: Martin Schmidt/Buchspende.org
Bild: Martin Schmidt/Buchspende.org

Buchspende.org

Ein Freund hatte mich auf das Projekt Buchspende aufmerksam gemacht. Hierhin kann man, wie der Name schon sagt, Bücher spenden. Der Clou: Man erhält eine Spendenbescheinigung über den geschätzten Wert der Bücher und kann diese bei der nächsten Steuererklärung einreichen. „Bücherputz I – Bücher spenden“ weiterlesen

Miteinander statt gegeneinander

Bild: Katja Kaminski/ Anita Zinauer
Bild: Katja Kaminski/ Anita Zinauer

Katja Kaminski: Die Kunst des Miteinanders (Books on Demand, Norderstedt 2016, 96 Seiten, € 9,90, ab 5 Jahren)

Die Veröffentlichung eigener Gedanken in Buchform über Self-Publishing-Plattformen wird immer beliebter und jede und jeder kann sich so als Autorin bzw. Autor fühlen, ohne mühselig einen Verlag von der Qualität der eigenen Arbeit überzeugen zu müssen. Dass dabei noch mehr Schund produziert wird, als ohnehin schon in Buchhandlungen ausliegt und auf Bestsellerlisten steht, liegt auf der Hand. Ganz so arg verhält es sich mit dem neuesten Buch der Menschen- und Tierrechtsaktivistin Katja Kaminski nicht, „Miteinander statt gegeneinander“ weiterlesen

Tofuschnitzel statt Kalbsbraten

Bild: Polyband Medien
Bild: Polyband Medien

Cowspiracy – Das Geheimnis der Nachhaltigkeit (Regie: Kip Andersen und Keegan Kuhn; Polyband Medien 2014; 86 Minuten)

Wie nett von Regisseur Kip Andersen, dass wir bei seinen brisanten Entdeckungen hautnah dabei sein dürfen: Der naive, aber smarte Sunnyboy stolpert über die (in der Tat verheerenden) Folgen der industriellen Tierproduktion für Natur, Umwelt und Klima und entdeckt – Überraschung! –, dass große Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace in erster Linie Wirtschaftsunternehmen sind „Tofuschnitzel statt Kalbsbraten“ weiterlesen

Pierronalisch!

Bild: Ullstein
Bild: Ullstein

Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch. Die Biographie (Ullstein, Berlin 2016, 320 Seiten, € 22,-)

Es war einmal ein Herr Janosch, der lebte auf einer fast ziemlich einsamen Insel und hieß früher ganz anders, Horst Eckert nämlich, und wohnte mal hier mal dort, gebürtig aus einem Niemandslandstrich, ein bisschen polnisch, ein bisschen deutsch, aber so richtig keins von beidem, und weil keins von beidem, weder der von den Eltern verordnete Name noch dieses Oberschlesien so richtig zum Vergnügtsein taugten, lebt er jetzt also in einer Hängematte auf dieser Insel „Pierronalisch!“ weiterlesen

Die Gegenwart

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Die Gegenwart allein ist wahr und wirklich. Sie ist die real erfüllte Zeit, und ausschließlich in ihr liegt unser Dasein. Daher sollten wir sie stets einer heitern Aufnahme würdigen, folglich jede erträgliche und von unmittelbaren Widerwärtigkeiten oder Schmerzen freie Stunde mit Bewusstsein als solche genießen, d. h. sie nicht trüben durch verdrießliche Gesichter über verfehlte Hoffnungen in der Vergangenheit oder Besorgnisse für die Zukunft.

Arthur Schopenhauer