xxx Bücher in 365 Tagen – November

Neben Novemberdepression hatte der vergangene Monat doch so einiges zu bieten. Meine kleinen Lieblingsphilosophen zum Beispiel.

4.11.2016

Bild: Carlsen
Bild: Carlsen

Charles M. Schulz: Die Peanuts. Werkausgabe. Band 21, 1991 bis 1992 (Carlsen, Hamburg 2016, 344 Seiten, € 32,90)

Linus zu Snoopy: „Ich kann mich nicht erinnern, dir einen Platz auf meiner Decke angeboten zu haben. – Aber ich schätze, Tiere haben auch Rechte, was?“ Snoopy: „Und zwar vom ersten Tag an…“ „xxx Bücher in 365 Tagen – November“ weiterlesen

Ein Elch als Haustier?

Bild: NordSüd
Bild: NordSüd

Oliver Jeffers: Dieser Elch gehört mir (NordSüd, Zürich 2013, 32 Seiten, € 14,95, ab 4 Jahren)

Dieses Buch habe ich gestern einem Freund vorgelesen. Ja, auch Erwachsene erfreuen sich an Kinderbüchern! Jedenfalls an so schönen wie diesem hier. Erzählt wird die Geschichte von Wilfred, der einen Elch sein eigen und das Tier Marcel nennt. Als richtiges Haustier muss Marcel selbstverständlich erzogen werden, und es gibt eine laaange Liste mit Elch-Regeln „Ein Elch als Haustier?“ weiterlesen

Beeindruckende Aufnahmen eines bekannten Doku-Themas

Bild: Universum Film
Bild: Universum Film

Serengeti (Regie: Reinhard Radke, Universum Film 2011, 98 Minuten)

Zwei Jahre lang wurde für diesen Dokumentarfilm in Afrika im Serengeti Nationalpark gedreht. Auch wenn die Themen altbekannt sind – Überleben, Fressen und Gefressen werden, der große Zug der Gnu- und Zebraherden durch die Serengeti – die Aufnahmen, die hier zu sehen sind und die musikalische Begleitung dazu sind sehens- und hörenswert. Interessant ist die verwendete, noch relativ neue Kameratechnik, „Beeindruckende Aufnahmen eines bekannten Doku-Themas“ weiterlesen

xxx Bücher in 365 Tagen – Oktober 2016

Wie viele Bücher lese ich eigentlich in einem Jahr? Und was kommt da alles zusammen? Das wollte ich schon lange mal festhalten, also fange ich heute damit an. Außerdem ist Herbst und damit beste Lesezeit. Aus praktischen Gründen gibt es einmal im Monat eine Übersicht, sonst wird dies einer von diesen Endlos-Scrolling-Beiträgen, die niemand lesen mag.

29.9.2016

Bild: Rowohlt Berlin
Bild: Rowohlt Berlin

Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur (Rowohlt Berlin, Berlin 2013, 448 Seiten, € 19,95)

Momentan auf dem Nachttisch, im Bett, in der Bahn, in der Hängematte: Arbeit und Struktur von Wolfgang Herrndorf. „xxx Bücher in 365 Tagen – Oktober 2016“ weiterlesen

Mauritius – Hamburg – Mauritius

Bild: Hanser
Bild: Hanser

Peter Schössow: Baby Dronte (Hanser, München 2008, 8. Auflage, 48 Seiten, € 14,90, ab 4 Jahren)

Käpt’n Horatio und seine Crew verdingen sich mit ihrem schon recht abgetakelten Schlepper, der Krautsand, im Hafen von Hamburg. Eines Tages laufen sie während eines Sturms auf Grund – was für ein Mist! Und die Reparatur soll unglaubliche neunundvierzigtausendachthundertsiebenunddreißig Mark und vierundsechzig Pfennige kosten – woher nehmen und nicht stehlen?! „Mauritius – Hamburg – Mauritius“ weiterlesen

Fine ist wieder da!

Bild: Tredition/Marco Mehring & Kerstin Falkenstein
Bild: Tredition/Marco Mehring & Kerstin Falkenstein

Marco Mehring: Max & Fine 2. Henri haut ab. Illustrationen von Kerstin Falkenstein (Tredition, Hamburg 2016, 196 Seiten, € 16,90, ab 5 Jahren)

Diese Fine! Nachdem sie in ihrem ersten Abenteuer den kleinen Bullen Max vorm sicheren Tod gerettet und mit seiner Mama Luise wiedervereinigt hatte, geht es im zweiten Teil, Henri haut ab, spannend weiter. In der Zwischenzeit ist so einiges passiert: Max und Luise wohnen jetzt in einer schönen neuen Scheune, die Fine und ihre Eltern mit dem „Traktor“, pardon: dem Bauern Karl für die beiden gebaut haben. Der Herr Karl ist jetzt auch gar kein „richtiger“ Bauer mehr, „Fine ist wieder da!“ weiterlesen

Hope for all

Bild: Tiberius Film
Bild: Tiberius Film

Hope for all. Unsere Nahrung – unsere Hoffnung (Regie: Nina Messinger; Österreich 2016 (Tiberius Film); 100 Minuten; seit 12. Mai im Kino)

Die Regisseurin und Buchautorin Nina Messinger präsentiert mit ihrem Crowdfunding-Projekt „Hope for all“ einen Mix aus Kochsendung, Ernährungsberatung und berechtigter Kritik an der Massentierhaltung. „Hope for all“ weiterlesen

Bücherputz I – Bücher spenden

Vor einiger Zeit habe ich hier erklärt, wie man mit Hilfe der Metasuchmaschine Eurobuch am effektivsten online nach seltenen und gebrauchten Büchern suchen kann. Jetzt geht es darum, was man sinnvollerweise mit den eigenen, nicht mehr benötigten Büchern tun kann. Verschiedene Möglichkeiten stelle ich nun in einer Serie vor und beginne mit dem Spenden von Büchern.

Bild: Martin Schmidt/Buchspende.org
Bild: Martin Schmidt/Buchspende.org

Buchspende.org

Ein Freund hatte mich auf das Projekt Buchspende aufmerksam gemacht. Hierhin kann man, wie der Name schon sagt, Bücher spenden. Der Clou: Man erhält eine Spendenbescheinigung über den geschätzten Wert der Bücher und kann diese bei der nächsten Steuererklärung einreichen. „Bücherputz I – Bücher spenden“ weiterlesen

Miteinander statt gegeneinander

Bild: Katja Kaminski/ Anita Zinauer
Bild: Katja Kaminski/ Anita Zinauer

Katja Kaminski: Die Kunst des Miteinanders (Books on Demand, Norderstedt 2016, 96 Seiten, € 9,90, ab 5 Jahren)

Die Veröffentlichung eigener Gedanken in Buchform über Self-Publishing-Plattformen wird immer beliebter und jede und jeder kann sich so als Autorin bzw. Autor fühlen, ohne mühselig einen Verlag von der Qualität der eigenen Arbeit überzeugen zu müssen. Dass dabei noch mehr Schund produziert wird, als ohnehin schon in Buchhandlungen ausliegt und auf Bestsellerlisten steht, liegt auf der Hand. Ganz so arg verhält es sich mit dem neuesten Buch der Menschen- und Tierrechtsaktivistin Katja Kaminski nicht, „Miteinander statt gegeneinander“ weiterlesen

Tofuschnitzel statt Kalbsbraten

Bild: Polyband Medien
Bild: Polyband Medien

Cowspiracy – Das Geheimnis der Nachhaltigkeit (Regie: Kip Andersen und Keegan Kuhn; Polyband Medien 2014; 86 Minuten)

Wie nett von Regisseur Kip Andersen, dass wir bei seinen brisanten Entdeckungen hautnah dabei sein dürfen: Der naive, aber smarte Sunnyboy stolpert über die (in der Tat verheerenden) Folgen der industriellen Tierproduktion für Natur, Umwelt und Klima und entdeckt – Überraschung! –, dass große Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace in erster Linie Wirtschaftsunternehmen sind „Tofuschnitzel statt Kalbsbraten“ weiterlesen