Buchvorstellung: Neue Termine

Vier Beine gut, zwei Beine schlecht. Zum Zusammenhang von Tierliebe und Menschenhass in der veganen Tierrechtsbewegung
Cover: konkret / Niki Bong

Am 15. Juli habe ich zum ersten Mal mein Buch „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“. Zum Zusammenhang von Tierliebe und Menschenhass in der veganen Tierrechtsbewegung online vorgestellt. Eingeladen hatte mich das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München. Der Mitschnitt ist jetzt noch eine Weile im Netz und kann hier inklusive Diskussion nachgehört werden. Das Buch gibt es im Buchhandel oder direkt beim Verlag.

Und hier sind die aktuellen Termine für die kommenden Veranstaltungen: Weiterlesen „Buchvorstellung: Neue Termine“

Zum Nachhören: 1. Online-Buchvorstellung von »Vier Beine gut, zwei Beine schlecht«

1. Folie Buchvorstellung Mira Landwehr Vier Beine gut, zwei Beine schlechtHerzmerci noch einmal an das Team vom Linken Bündnis gegen Antisemitismus München für die Einladung zur Onlinepräsentation meines Buchs „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“. Wer es gestern Abend verpasst hat, kann sich die Aufzeichnung hier noch einmal anhören – inklusive zahlreicher (Bild-)Zitate, die den in der veganen Tierrechtsszene weit verbreiteten Antisemitismus belegen.

Wenn ihr meine Arbeit unterstützen wollt, kauft das Buch – am besten im örtlichen Buchhandel oder im Netz auf der Internetseite des Verlags. Ihr könnt mir auch einen Betrag eurer Wahl an meine Paypal-Adresse senden. Vielen Dank! Weiterlesen „Zum Nachhören: 1. Online-Buchvorstellung von »Vier Beine gut, zwei Beine schlecht«“

Krisenlektüre 3: Anne Franks Tagebuch

Bild: Fischer

Anne Frank: Tagebuch (Fischer, Frankfurt/Main 1992, 316 Seiten)

Es muss etwa in der 7. oder 8. Klasse gewesen sein, dass ich in der Schule eine Verfilmung der Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank gesehen habe. Ich erinnere mich noch, wie albern ein paar Mitschüler bei jeder Szene wurden, in der die Katze Mouschi auftrat, und wie enervierend meine Freundinnen und ich dieses pubertäre Verhalten fanden.

Den wenigsten Leserinnen erzähle ich etwas Neues, Weiterlesen „Krisenlektüre 3: Anne Franks Tagebuch“

Jetzt im Buchhandel: „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“

Vier Beine gut, zwei Beine schlecht. Zum Zusammenhang von Tierliebe und Menschenhass in der veganen TierrechtsbewegungDer Veganismus hat Probleme: seine Popularität und seine Anhängerinnen. Der Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen verkündet stolz, „Vollveganer“ zu sein. Der rechte Esoteriker Ruediger Dahlke bereichert den Buchmarkt jedes Jahr mit einem neuen veganen „Peace Food“-Kochbuch. Holocaust-Relativierungen sind aus Diskussionen um die Ethik der Ernährung nicht wegzudenken. Weiterlesen „Jetzt im Buchhandel: „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht““

Antisemitische Tierfreunde und unbedarfte Tierschutzorganisationen

Paul Förster (1844-1925), während des Kaiserreichs Mitglied und ab 1893 Reichstagsabgeordneter der antisemitischen Deutschsozialen Partei, verband seine Kritik an der „jüdischen Moderne“ mit einer Kritik an der Kultur des Fleischessens, an Tierversuchen und Impfungen. Weiterlesen „Antisemitische Tierfreunde und unbedarfte Tierschutzorganisationen“

Spaßgesellschaft

Es war einmal ein Gröfaz (Größter Führer aller Zeiten), der hatte die Deutschen so gern, daß er ihnen etwas richtig Gutes tun wollte. Also ersann er den millionenreichsmarkschweren Plan für das »Seebad der 20.000« in Prora, an der Ostküste Rügens. Aber ach, die Fertigstellung des Grövaz (Größtes Volksgemeinschaftserziehungscamp aller Zeiten) mußte wegen der damals doch arg kriegerischen Zeiten auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Weiterlesen „Spaßgesellschaft“

Wahn und Wahrheit

Irvin D. Yalom: Das Spinoza-Problem. Aus dem Englischen von Liselotte Prugger. BTB, München 2012, € 22,99

Der amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom, in dessen literarischem Werk sich sowohl echte Fallgeschichten als auch fiktive Protagonistinnen und Protagonisten finden, geht unkonventionelle Wege. Weiterlesen „Wahn und Wahrheit“

„Hühner-KZs“ und das „Auschwitz der Tiere“ – Die Frage nach der Legitimität des Holocaust-Vergleichs

Ist die heutige Praxis der Tierhaltung und -ausbeutung mit den Konzentrationslagern der Nazis vergleichbar und „darf“ man diesen Vergleich ziehen?

Wenn man den Holocaust an den europäischen Juden dem heute weltweit stattfindenden Schlachten von sogenannten Nutztieren gegenüberstellt, spielen – wenn auch unausgesprochen – immer die Opfer- und Todeszahlen in den vermeintlichen Vergleich mit hinein, was zwangsläufig zu einer Relativierung des Holocaust und seiner Opfer führt. Weiterlesen „„Hühner-KZs“ und das „Auschwitz der Tiere“ – Die Frage nach der Legitimität des Holocaust-Vergleichs“

„Was hätte Goethe wohl von all diesen Goethe-Liebhabern gedacht?“

Bild: btb
Bild: btb

Soazig Aaron: Klaras Nein (btb, München 2005, 192 Seiten, antiquarisch)

Darf man das? Als Nicht-Jüdin, als Nicht-Dabeigewesene, als Nachgeborene ein Buch über Auschwitz schreiben? Zumal ein fiktives Buch, das dennoch oder vielmehr deshalb seine eigene Wahrheit enthält. Weiterlesen „„Was hätte Goethe wohl von all diesen Goethe-Liebhabern gedacht?““

Einsatzbesprechung 05/15: Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen

Bild: Rowohlt
Bild: Rowohlt

Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen (Rowohlt, Reinbek 1999, 28. Auflage, 288 Seiten, € 9,99)

Ein sehr berührendes Buch über das Leben und Überleben in Auschwitz und Buchenwald – aus der Perspektive eines Jugendlichen, der den unermesslichen Schrecken als eine Art Überlebenstraining schildert Weiterlesen „Einsatzbesprechung 05/15: Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen“