Tiere sind keine Lebensmittel, sondern Lebewesen

Bild: Echo-Verlag
Bild: Echo-Verlag

Ruby Roth: Warum wir keine Tiere essen. Ein Buch über Veganer, Vegetarier und alles Lebendige (Echo-Verlag, Göttingen 2012, 48 Seiten, 2. Auflage, € 14,90, ab 6 Jahren)

Auf jeweils mehreren Doppelseiten erfährt man, welche Verhaltensweisen und welche Fähigkeiten Tiere wie Schweine, Hühner, Enten und Rinder in Freiheit an den Tag legen und welche Bedürfnisse sie haben. Dem gegenüber steht die Realität der Nutztiere, die keines ihrer Grundbedürfnisse ausleben dürfen und zusammengepfercht in dreckigen Ställen auf ihren Tod warten.

Das Buch weckt Empathie für „die Anderen“ und zeigt, dass sie so anders gar nicht sind. Auch globale Auswirkungen der intensiven Tierhaltung werden angesprochen: Die planhafte Rodung des Regenwalds, um riesigen Rinderherden Platz zu machen. Es wird deutlich, wie alles zusammenhängt und das Buch stellt am Ende die Frage, „welchen Einfluss unser Essen auf die Welt hat“. Kein erhobener Zeigefinger, sondern Aufklärung steht im Vordergrund. Die Bilder der Nutztiere sind teilweise wirklich gruselig, weil sie eben nichts beschönigen, dies sollte man vor dem Lesen bzw. Vorlesen mit Kindern beachten.

Ein sehr schönes Buch zum Verschenken, Selberlesen, Vorlesen und Immerwiederlesen.

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