Geschichte einer wunderbaren Freundschaft

Bild: Fischer Sauerländer
Bild: Fischer Sauerländer

Hans Limmer, Lennart Osbeck: Mein Esel Benjamin (Fischer Sauerländer, Frankfurt am Main 2010, 48 Seiten, 41. Auflage, € 12,99, ab 2 Jahren)

Es ist wohl eins der bekanntesten deutschsprachigen Kinderbücher: Mein Esel Benjamin. Die kleine Susi und ihr Papa finden eines Tages einen jungen Esel, der sich zwischen Felsen verirrt hat. Sie befreien ihn aus seiner unglücklichen Lage und nehmen ihn mit zu sich nach Hause. Sie geben ihm zu essen und zu trinken und umsorgen ihn mit Liebe. Besonders Susi findet in ihm einen guten Freund und nennt ihn Benjamin. Die beiden spielen tagsüber zusammen und kuschleln sich abends zusammen ins Bett.

Uneingeschränkt empfehlenswert wäre das Buch, hätte man darauf verzichtet, auf der letzten Seite Susis Hoffnung zu formulieren, auf Benjamin zu reiten, wenn er groß und stark ist. Weder Pferde noch Esel noch sonstige Tiere anderer Spezies sind dazu da, dass Menschen sich auf ihren Rücken setzen und sich von ihnen tragen lassen. Dennoch zeigt die Geschichte dieser Freundschaft, wie unvoreingenommen Kinder auf Tiere zugehen und sie praktisch als ihresgleichen ansehen. Diese Fähigkeit sollten auch wir Erwachsenen uns bewahren oder wieder zurückholen.

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