Bücher für wilde Kinder

Bild: Fischer Sauerländer
Bild: Fischer Sauerländer

Emily Hughes: Wild (Fischer Sauerländer, Frankfurt am Main 2015, 40 Seiten, € 14,99, ab 4 Jahren)

Das Buch beginnt mit dem Satz: „Niemand erinnerte sich, wie sie in den Wald gekommen war, aber alle wussten: Es war gut, dass sie da war.“ Sie, das ist ein kleines Menschenkind, das fortan mit den Tieren im Wald das Leben und die Welt kennenlernt. Sprechen lernt sie von den Vögeln („Kaaaa Kraaa Kaaa!“), Weiterlesen „Bücher für wilde Kinder“

„Warum sollte irgendjemand denn diese prächtigen Vögel abschießen und essen wollen?“

Bild: Sony Pictures Home Entertainment
Bild: Sony Pictures Home Entertainment

Amy und die Wildgänse (Regie: Carroll Ballard, mit Jeff Daniels und Anna Paquin, Sony Pictures Home Entertainment 1996, 103 Minuten)

Wenn die Gänse sich auf den Weg nach Süden machen, dann wissen wir: Es ist Herbst und der Winter nicht mehr fern. Aus diesem Anlass gibt es heute eine Filmempfehlung, in der die Langstreckenflieger eine tragende Rolle spielen. Der Film ist inzwischen fast zwanzig Jahre alt und einige von euch werden die damals noch sehr junge Hauptdarstellerin aus der Erfolgsserie True Blood kennen. Weiterlesen „„Warum sollte irgendjemand denn diese prächtigen Vögel abschießen und essen wollen?““

Häuserkampf und vegane Liebesmenüs

Bild: Aufbau Verlag
Bild: Aufbau Verlag

Ellen Berg: Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman (Aufbau Taschenbuch, Berlin 2015, 334 Seiten, € 9,99)

Ellen Berg ist so etwas wie Nora Roberts in lustig. Nur ist das Problem bei deutschem Humor, dass er in der Regel nicht lustig, sondern öde bis peinlich ist. Die Geschichte ist nach altbewährtem Muster zusammengestrickt und schnell erzählt:
Weiterlesen „Häuserkampf und vegane Liebesmenüs“

Aufräumen mit Opa Jan

Bild: Esslinger
Bild: Esslinger

Marius van Dokkum: Opa Jan und der famose Aufräumtag (Esslinger, Stuttgart 2011, 48 Seiten, € 12,99, ab 3 Jahren)

Opa Jan und seine diversen „Haustiere“, darunter Mäuse, Hühner, eine Katze, ein Schweinchen und ein Frosch, leben eigentlich ganz vergnügt im kreativen Chaos. Jedoch: Opa Jan legt sich eines Tages lang nieder, als er, ein Tablett balancierend, über das ganze Gerümpel stolpert, und stößt sich dabei auch noch schmerzhaft den großen Zeh. Also wird aufgeräumt, und wie!

Das Haus wird geschrubbt, von innen und von außen, Opa Jan putzt wie wild, und es geht noch mehr zu Bruch. Da hat er gleich die nächste tolle Idee: Weiterlesen „Aufräumen mit Opa Jan“

Ein bewegtes Bärenleben

Bild: Thienemann
Bild: Thienemann

Astrid Frank: Rettet Maja! (Thienemann, Stuttgart 2009, 128 Seiten, € 8,90, ab 8 Jahren)

Sven soll in der Schule ein Referat über den Beruf seines Vaters halten. Der ist Tierarzt in einer Bärenrettungsstation, und gerade ist ein neuer Pflegefall eingetroffen, die Bärin Maja. Ihre Geschichte wird im Folgenden von Sven erzählt:  Weiterlesen „Ein bewegtes Bärenleben“

Die Reise nach Veganien

Bild: Weissbooks
Bild: Weissbooks

Katharina Kuhlmann: Die Reise nach Veganien. Teil 1. Mona und Frida – eine saustarke Freundschaft (Weissbooks, Frankfurt am Main 2014, 96 Seiten, € 16,90, ab 5 Jahren)

Das Peta-Playmate Katharina Kuhlmann schreibt ein Kinderbuch über Veganismus – was mag dabei wohl herauskommen? Ganz so schlimm wie man es sich vielleicht vorstellt, ist es gar nicht geworden. Fangen wir mit der Geschichte an:  Weiterlesen „Die Reise nach Veganien“

Freiheit am Okavango-Fluss statt Zirkus

Bild: Uranek-Verlag
Bild: Uranek-Verlag

Ingrid Kaletka: Natumi Okawango. Rettung für die Zirkustiere. Illustriert von Ingo Stein (Uranek-Verlag, Neuwied 2009, 176 Seiten, antiquarisch, ab 8 Jahren)

Ab heute ist der Zirkus Krone in meiner Stadt. Aus aktuellem Anlass gibt es daher jetzt eine Rezension zum Thema – denn artgerecht ist nur die Freiheit. Eltern, Tanten und Onkel, Großmütter und Großväter: Geht mit Kindern nicht in den Zoo oder Zirkus, dort lernen Kinder nur eines: dass es in Ordnung ist, Tiere einzusperren und zu begaffen. Wollen wir eingesperrt und begafft werden? Weiterlesen „Freiheit am Okavango-Fluss statt Zirkus“