Hope for all. Unsere Nahrung – unsere Hoffnung (Regie: Nina Messinger; Österreich 2016 (Tiberius Film); 100 Minuten; seit 12. Mai im Kino)
Die Regisseurin und Buchautorin Nina Messinger präsentiert mit ihrem Crowdfunding-Projekt „Hope for all“ einen Mix aus Kochsendung, Ernährungsberatung und berechtigter Kritik an der Massentierhaltung. Weiterlesen „Hope for all“→
Katja Kaminski: Die Kunst des Miteinanders(Books on Demand, Norderstedt 2016, 96 Seiten, € 9,90, ab 5 Jahren)
Die Veröffentlichung eigener Gedanken in Buchform über Self-Publishing-Plattformen wird immer beliebter und jede und jeder kann sich so als Autorin bzw. Autor fühlen, ohne mühselig einen Verlag von der Qualität der eigenen Arbeit überzeugen zu müssen. Dass dabei noch mehr Schund produziert wird, als ohnehin schon in Buchhandlungen ausliegt und auf Bestsellerlisten steht, liegt auf der Hand. Ganz so arg verhält es sich mit dem neuesten Buch der Menschen- und Tierrechtsaktivistin Katja Kaminski nicht, Weiterlesen „Miteinander statt gegeneinander“→
Cowspiracy – Das Geheimnis der Nachhaltigkeit (Regie: Kip Andersen und Keegan Kuhn; Polyband Medien 2014; 86 Minuten)
Wie nett von Regisseur Kip Andersen, dass wir bei seinen brisanten Entdeckungen hautnah dabei sein dürfen: Der naive, aber smarte Sunnyboy stolpert über die (in der Tat verheerenden) Folgen der industriellen Tierproduktion für Natur, Umwelt und Klima und entdeckt – Überraschung! –, dass große Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace in erster Linie Wirtschaftsunternehmen sind Weiterlesen „Tofuschnitzel statt Kalbsbraten“→
Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch. Die Biographie (Ullstein, Berlin 2016, 320 Seiten, € 22,-)
Es war einmal ein Herr Janosch, der lebte auf einer fast ziemlich einsamen Insel und hieß früher ganz anders, Horst Eckert nämlich, und wohnte mal hier mal dort, gebürtig aus einem Niemandslandstrich, ein bisschen polnisch, ein bisschen deutsch, aber so richtig keins von beidem, und weil keins von beidem, weder der von den Eltern verordnete Name noch dieses Oberschlesien so richtig zum Vergnügtsein taugten, lebt er jetzt also in einer Hängematte auf dieser Insel Weiterlesen „Pierronalisch!“→
Emily Hughes: Wild (Fischer Sauerländer, Frankfurt am Main 2015, 40 Seiten, € 14,99, ab 4 Jahren)
Das Buch beginnt mit dem Satz: „Niemand erinnerte sich, wie sie in den Wald gekommen war, aber alle wussten: Es war gut, dass sie da war.“ Sie, das ist ein kleines Menschenkind, das fortan mit den Tieren im Wald das Leben und die Welt kennenlernt. Sprechen lernt sie von den Vögeln („Kaaaa Kraaa Kaaa!“), Weiterlesen „Bücher für wilde Kinder“→
Nicholas Carr: Wer bin ich, wenn ich online bin – und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert (Blessing, München 2010, 384 Seiten, € 19,95)
„Wer überall ist, ist nirgendwo.“ (Seneca, römischer Philosoph, 1. Jh. n. Chr.)
Wann hast du zuletzt einen längeren Text handschriftlich verfasst? Kannst du das überhaupt noch, Gedanken ohne die Copy & Paste-Funktion sinnvoll verknüpfen und niederschreiben? Wann hast du dich das letzte Mal so sehr in ein Buch vertieft, dass die Welt um dich herum verschwand? Wie viel Zeit verbringen du und dein Gehirn online – am Computer, unterwegs mit dem iPhone, auf dem Sofa mit dem Tablet, während der Fernseher läuft und dein Partner versucht, dir von seinem Tag zu erzählen? Weiterlesen „Lest mehr Bücher!“→
Amy und die Wildgänse (Regie: Carroll Ballard, mit Jeff Daniels und Anna Paquin, Sony Pictures Home Entertainment 1996, 103 Minuten)
Wenn die Gänse sich auf den Weg nach Süden machen, dann wissen wir: Es ist Herbst und der Winter nicht mehr fern. Aus diesem Anlass gibt es heute eine Filmempfehlung, in der die Langstreckenflieger eine tragende Rolle spielen. Der Film ist inzwischen fast zwanzig Jahre alt und einige von euch werden die damals noch sehr junge Hauptdarstellerin aus der Erfolgsserie True Blood kennen. Weiterlesen „„Warum sollte irgendjemand denn diese prächtigen Vögel abschießen und essen wollen?““→